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TCS: Nach den Alpen auch das Mittelland

02 Juni 2016 | von Touring Club Suisse (TCS)

Uhr Lesedauer: 2 Minuten


Pressetitel

TCS: Nach den Alpen auch das Mittelland

Verfasser / Quelle

TCS

Publikation

02.06.2016 | 08:33 Uhr


02.06.2016, Der TCS freut sich über die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels als wichtigste Infrastruktureinrichtung für den Güterverkehr zwischen Nord- und Südeuropa. Nun ist jedoch der Zeitpunkt gekommen, der Ost-West-Achse des Strassenverkehrs mehr Beachtung zu schenken. Diese muss Teil des zukünftigen Programms zur Entwicklung des Strassenverkehrs im Rahmen des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF) sein.


Als führender Mobilitätsclub der Schweiz hat der TCS die grossen Bahnprojekte von Anfang an begrüsst und die Idee stets unterstützt, den Langstrecken-Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern. Zu diesem Zweck sind in den letzten Jahrzehnten enorme Beträge investiert worden, vor allem in die Nord-Süd-Achse des Bahnverkehrs.

Von FABI zu NAF
Nach dem Start des FABI-Programms (42 Milliarden CHF bis 2040) zur Entwicklung der Bahninfrastruktur und zum Ausbau der grossen Alpentransitstrecken (Lötschberg, Gotthard und Monte Ceneri), erwartet der TCS von der Eidgenossenschaft nun ein grösseres Engagement für die Ost-West- Strassenachse, welche die wichtigsten Ballungsgebiete verbindet und den grössten Anteil des Personenverkehrs aufnimmt. Nach zwanzig Jahren lückenhafter Planung und ungenügenden Investitionen im Mittelland verspricht sich der TCS viel vom zukünftigen NAF-Projekt. Dieses ermöglicht mehr und gezieltere Investitionen für den Ausbau der Strassenkapazitäten sowie gegen die für unsere Wirtschaft äusserst schädliche Lähmung des Verkehrs und soll deshalb nun von der Bundesversammlung genehmigt werden.


Medienkontakt:
Peter Goetschi
Zentralpräsident
+41 79 247 23 04
peter.goetschi@tcs.ch



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Quelle: TCS | Publiziert am 02.06.16 | Aktualisiert um 08:33 Uhr


Über Touring Club Suisse (TCS):

Seit seiner Gründung 1896 in Genf steht der Touring Club Schweiz im Dienst der Schweizer Bevölkerung. Er engagiert sich für Sicherheit, Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung in der persönlichen Mobilität, politisch wie auch gesellschaftlich. Mit über 2000 Mitarbeitenden und 23 regionalen Sektionen bietet der grösste Mobilitätsclub der Schweiz seinen über 1,6 Millionen Mitgliedern eine breite Palette von Dienstleistungen rund um Mobilität, Gesundheit und Freizeitaktivitäten an.

Alle 70 Sekunden erfolgt eine Hilfeleistung. 200 Patrouilleure sind jährlich mit etwa 361'000 Einsätzen auf Schweizer Strassen unterwegs und ermöglichen in mehr als 80 % der Fälle eine sofortige Weiterfahrt. Die ETI-Zentrale organisiert jährlich etwa 63'000 Hilfeleistungen, darunter 3500 medizinische Abklärungen und über 1300 Repatriierungen. TCS Ambulance ist der grösste private Akteur für Rettungsdienst und Krankentransport in der Schweiz mit 400 Mitarbeitenden, 22 Logistikbasen und rund 45'000 Einsätzen pro Jahr. Die Rechtsschutz-Büros bearbeiten 52'000 Fälle und geben rund 10’000 Rechtsauskünfte.

Seit 1908 setzt sich der TCS ein für mehr Sicherheit in der Mobilität – möglich dank der Mitgliedschaft. Er entwickelt Lehrmittel, Sensibilisierungs- und Präventionskampagnen, testet Mobilitätsinfrastrukturen und berät Behörden. Der TCS verteilt jedes Jahr rund 115'000 Leuchtgürtel und 90'000 Leuchtwesten an Kinder, damit auch ihre Mobilität sicher ist. 42’000 Teilnehmende zur Aus- und Weiterbildung zählen die Fahrzentren in allen Kategorien von Fahrzeugen jährlich.

Mit 32 Plätzen und rund 900'000 Logiernächten ist der TCS auch der grösste Campinganbieter der Schweiz. Die Mobilitätsakademie des TCS beforscht und gestaltet die Transformationen im Verkehr, wie die vertikale Mobilität der Drohnen oder die geteilte Mobilität, etwa mit den 400 elektrischen Lastenvelos «carvelo» und 43’000 Nutzenden. Der TCS ist Mitunterzeichner der Roadmap Elektromobilität 2025.


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