Die im Juni 2010 ins Leben gerufenen medizinischen Zelle, ETI-Med, bildet eine Neuheit, die von den ETI-Schutzbriefinhabern sehr geschätzt wird. Damit bietet der TCS die Leistungen der Personenassistance aus einer Hand an. "Dank ETI-Med haben die Schutzbrief- Inhaber schneller einen Arzt als Gesprächspartner und die Abwicklung ist effizienter", sagt Marc Defalque, Leiter Geschäftsfeld Assistance beim TCS. "Zudem haben wir festgestellt, dass ETI-Schutzbriefinhaber neben der fahrzeugbezogenen Hilfe auch vermehrt medizinische Hilfe beanspruchen", fügt Defalque an. Das zeigt sich auch in den Zahlen. Gingen doch seit Juni 2010 rund 4'000 Anrufe bei ETI-Med ein. Insgesamt organisierte die medizinische Zelle über 700 Personen-Rückführungen mit verschiedenen Partnern. Davon wurden 150 im Ambulanzjet, 350 mit einem Linienflug und 190 mit einer Ambulanz oder Sanitätsfahrzeug vom Ausland in die Schweiz gebracht sowie 20 mit dem Helikopter.
ETI-Med kann auf mehrere Mitarbeitende zählen, darunter ein Arzt, Dr. Abdel Djelill Boudemagh, und mehrere Medical Assistant Officers, die an 365 Tagen rund um die Uhr ETI- Schutzbriefinhabern mit Rat und Tat zu Seite stehen. Dabei beraten sie Schutzbrief- Inhaber im Ausland und solche, die sich in Kürze auf eine Reise ins Ausland begeben und medizinische Fragen beantwortet haben wollen. Die Bilanz nach einem Jahr ist laut Chief Medical Officer, Dr. Boudemagh positiv. "Besonders schätzen die Schutzbrief-Inhaber rasch mit einem Gesundheits-Profi sprechen zu können, der sich dann professionell und individuell um alles kümmert."
Dank der Leistungen wie ETI-Med hat der TCS die Absicht, in Zukunft ein wichtiger Akteur auf dem Gebiet der Personenassistance zu werden.
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