Aufgrund zahlreicher attraktiver Angebote, ausgelöst durch Euro-Bonus und Prämien, entschieden sich mehr Interessenten schneller zum Kauf eines neuen Autos. Die daraus resultierenden, hervorragenden Neuwagenverkaufszahlen beflügelten seit Monaten den Occasionsmarkt. Das heisst, es kommen vermehrt jüngere Gebrauchtwagen mit weniger Kilometer in den Handel. Diese sind durch moderate Preiskorrekturen und längerere Occasionsgarantien stark nachgefragt.
«Im ersten Quartal 2012 registrierte auto-i 181'872 (+1,92%) Halterwechsel, und damit soviel wie nie zuvor. Im zweiten Quartal flachte der Gebrauchtwagenmarkt im Vergleich zu einem starken Vorjahresquartal mit 177'076 Einheiten (–2,50%) leicht ab, liegt aber immer noch auf sehr hohem Niveau», bilanziert auto-i-Occasionsspezialist René Mitteregger und schätzt, dass sich aufgrund des starken Neuwagenmarktes aber auch der Direktimporte zurzeit etwa 200'000 Fahrzeuge auf den Schweizer Occasionsplätzen befinden.
Die Top-Ten-Halterwechsel im Markenranking des 1. Halbjahres 2012: Mit 47’350 Zulassungen +3,22%) belegt VW den ersten Rang der Occasionszulassungen, gefolgt von Opel mit 29’930 Halterwechseln (–7,73%), Audi (23’664, +4,14%), Renault (22'343, –1,14%), BMW (22’018, –0,99%), Peugeot (19’300, –1,59%), Mercedes-Benz (18’815, +2,59%), Ford (17’670, +1,53%), Toyota 16’568 (+1,32%) und Fiat (15’289, –6,81%).
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