„Wir marschieren zügig durch die Talsohle, wissen aber noch nicht, wie weit es bis zum nächsten Anstieg ist“, sagt auto-schweiz-Direktor Andreas Burgener und fährt gleich fort: „Die Zeichen der Erholung sind zwar da, aber es geht nur langsam voran. Solange wir die Krise nicht endgültig abhaken können, d.h. solange sie in den Köpfen der Leute noch präsent ist, wird vorsichtig gehandelt. Und die Autos sind qualitativ so gut, dass man auch bei betagteren Modellen noch ein oder zwei Jahre anhängen kann.“
Trotzdem glaubt Burgener, dass die 63. IAA in Frankfurt mit zahlreichen Neulancierungen und auch der nächstjährige Genfer Autosalon dem Automarkt positive Impulse geben werden; dies nicht zuletzt deshalb, weil die Hersteller immer stärker auf den Bedarf nach neuen, energieeffizienten und umweltfreundlichen Technologien eingehen. Denn wie bereits vor kurzem mitgeteilt, findet eine Verlagerung zu kleineren und verbrauchsoptimierten Motoren statt, der durchschnittliche Hubraum hat sich innert Jahresfrist von 1940 auf 1875 cm3 verkleinert. Hingegen sind Dieselfahrzeuge – besonders bei den Micro- und Kleinwagen – weniger gefragt.




